Fell- und Hautkrankheiten

Immer mehr Hunde leiden an Fell- und Hautkrankheiten, die ihnen das Leben nicht gerade erleichtern.
Immerhin 25% der Hunde werden deswegen bei Tierärzten vorgestellt.

Diese Krankheiten können von verschiedenen Faktoren ausgelöst werden, beispielsweise von Pollen, Hausstaub und Milben. Es gibt allerdings auch Hunde, die Fell- und Hautkrankheiten bekommen, weil dies eine allergische Reaktionen auf bestimmtes Futter oder Inhaltsstoffe im Futter ist.

Einen potentiellen Faktor können Sie aber selbst ein wenig ausschließen. Wenn Sie das Fell und die Haut Ihres Hundes gut pflegen und reinigen, sodass keine Ekzeme entstehen können, beugen Sie schon einmal weitestgehend schmerzhaften Wunden und daraus eventuell entstehenden Parasitenbefall vor.

Doch man hilft nicht nur seinem Vierbeiner damit. Denn bestimmte Hautkrankheiten des Hundes, vor allem der Befall von Parasiten oder Pilzen, ist auch eine potenzielle Gefahr für den Menschen, weil diese Krankheiten übertragbar sind. Also noch ein Grund, um Fell- und Hautkrankheiten bei Ihrem Hund gut vorzubeugen.

Die meisten der Krankheiten sind zwar am Hund ersichtlich, es ist aber dringend davon abzuraten, hier selbst zu handeln. Selbst, wenn Sie sich durch Information recht sicher sind, zu wissen, was Ihrem Hund fehlt, kann dies trotzdem eine Fehldiagnose sein.

Dann würden Sie ihn auf das Falsche behandeln und könnten gegebenenfalls das Ganze noch verschlimmern.

Eine genaue Diagnose sollte daher bei allen Arten von Fell- und Hautkrankheiten Ihres Hundes von einem Tierarzt durchgeführt werden. Denn nur eine Behandlung der Krankheit allein, reicht oft nicht aus. Die Ursache muss gefunden und behoben werden, weil sonst oft Behandlungen nahezu erfolglos sind und, außer, dass sie meistens viel kosten, nicht wirklich etwas bringen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt auch den Ohren. Diese sollten stets von Haaren befreit werden, damit häufig und vor allem regelmäßig kontrolliert werden kann, ob sich in ihnen Parasiten oder Entzündungen befinden. Ist dies nämlich der Fall und wird das zu spät entdeckt, kann sich das auch sehr schnell auf die Haut und das Fell Ihres Hundes übertragen und somit am ganzen Körper Schaden anrichten.

Sind Sie sich nicht sicher, worauf Sie bei Ihrem Hund achten müssen, damit solche Sachen nicht passieren bzw. rechtzeitig erkannt und behandelt werden können, dann lassen Sie sich am besten von Ihrem Tierarzt informieren und beraten.
Denn nur so können Sie auch richtig Handeln, wenn Ihr Hund eine Fell- oder Hautkrankheit aufweist.

Es ist nicht nur alles dem Schützling zuliebe, sondern auch für die eigene Gesundheit und aller der, die mit dem Hund in Kontakt kommen.

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